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Unser Projekt Haus Herbschtzytlos Burg
Einzigartig in der Schweiz

Wir wachsen – hinein in ein „Web of Life“, ein lebendiges Geflecht, das Menschen verbindet, Generationen zusammenführt und uns wieder näher zur Natur bringt.

Mit dem Haus Herbschtzytlos in Mauensee und dem Haus in Burg entsteht ein familiäres Netzwerk von Lebensorten, Wissen und Beziehungen, getragen vom Alltag, von gegenseitiger Begleitung und vom gemeinsamen Lernen.

Bereits seit über 20 Jahren engagiert sich der Verein Aktion Demenz für Menschen mit neurokognitiven Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Demenz. Die Betreuten finden im Haus Herbschtzytlos ein liebevolles Daheim. Leider gibt es viel zu wenig freie Plätze und aus dem Engagement, Menschen mit Demenz im Alltag zu integrieren, wuchs der Wunsch nach einer Erweiterung des Wirkungsfeldes. Daraus entstand der Kauf der Villa Felsenburg und der zwei anliegenden Baulandparzellen - eine traumhafte Liegenschaft mit grosser Ausstrahlung und Potenzial.

Unser Projekt
Haus Herbschtzytlos Burg

Im UG entsteht ein Kurs- und Schulungsraum und hinter dem Haus ein überdeckter Aussenaufenthaltsbereich mit Pergola. Der Springbrunnen vor dem Eingang wird restauriert. Im rechten Wiesenbereich entsteht der erste Teil des Lebensgartens mit verschiedenen Themen, unter anderem mit Spazierwegen, Bänken, Tierhaltung und einem Kräuter- und Gemüsegarten. Im Waldstück entsteht ein Aufenthaltsbereich mit Feuerstelle. Anfangs der Zufahrt werden Parkplätze für Personal, Angehörige, sowie Schulungsbesucher geschaffen.

Die Villa Felsenburg wird umgebaut zu einem Wohnhaus für 6-8 Bewohner:innen.

Etappe 1 – Kaufphase

Abgeschlossen im Q1 2026: Erwerb der Villa Felsenburg samt Areal mit zwei zusätzlichen Baulandparzellen als Grundlage der Weiterentwicklung. Bankfinanzierung mit Eigenmitteln.

 

Etappe 2 – Umbau Villa Felsenburg

Startphase Q3 2026: Behutsame, demenzsensible Erneuerung zu einem Wohn‑ und Alltagsort für 6–8 Menschen mit Demenz. Kurze Wege, klare Sichtbezüge, ruhige Materialien, viel Tageslicht und einfache Übergänge in den Aussenraum. Technik tritt zurück; spürbar bleiben Wärme, Orientierung und Würde.

 

Etappe 3 – Lebensgarten

Startphase Q2 2027: Ein naturnaher, sicherer Aussenraum als Verlängerung des Hauses. Sitz‑ und Rückzugsorte, Rundwege ohne Zwang, Kräuter und Bäume, Wasser und Licht. Ein Garten, der nicht „beschäftigt“, sondern einlädt. Ein Ort, an dem auch Angehörige und Besuchende atmen können.

Innovation

  • Forschung und Weiterbildungen zu alternativen Therapieformen
     

  • Angebot und Räumlichkeiten für Schulungen, Seminare und Kurse
     

  • Heilgarten als Weg zur Verbindung von Generationen

Weiterentwicklung

  • Integration von Menschen mit neurokognit. Beeinträchtigungen
     

  • Neue Sicht und Umgang mit dem letzten Lebensabschnitt
     

  • Ziel ist es, präventiv ein Netz aufzustellen, worauf Menschen zurückgreifen können, falls es plötzlich benötigt wird​​​

Kompetenz

  • Bündelung verschiedener Kompetenzen an einem Ort
     

  • Wissensaustausch in verschiedenen Disziplinen und Themen
     

  • Gegenseitige Unterstützung und Weiterentwicklung

Gesundheit

  • Raumvermietung für Alternativmedizin, Therapie und Wohlfühlangebote
     

  • Angebot an natur- und tiergestützter Gesundheit
     

  • Altes Wissen in Kräuterkunde erhalten und lehren

Nachhaltigkeit

  • Bau der Gebäude nach ökologischen Standards
     

  • Schaffen eines vielfältigen Biotops im Garten
     

  • Ganzheitliche Angebote zur Gesundheitsförderung

Gastfreundlichkeit

  • Gästebetreuung nach dem bewährten Konzept
    vida cotidiana®

     

  • Erweiterung des Zentrums mit Zimmern für Angehörige
     

  • Übernachtungsmöglichkeiten für Teilnehmende von Seminaren

Unsere Motivation
für die Integration von Menschen mit Demenz

Vision

In der Schweiz leben heute rund 150’000 Menschen mit Demenz. Und es werden immer mehr. Alle paar Minuten erhält ein Mensch die Diagnose Demenz. Ein Leben verändert sich und mit ihm das Leben von Angehörigen, Familien und ganzen Beziehungsnetzen.


Bis 2050 wird sich die Zahl der Betroffenen auf rund 315’000 mehr als verdoppeln. Das bedeutet: Immer mehr Menschen sind auf Begleitung angewiesen, immer mehr Familien stossen an ihre Grenzen und immer dringender braucht es Orte, die mehr sind als reine Pflegeplätze. Denn Menschen mit Demenz brauchen nicht nur Betreuung. Sie brauchen Beziehung, Sinn, Würde und ein echtes Zuhause. 

Genau hier setzt unser Projekt an: Orte, an denen ihre Liebsten gesehen, einbezogen und getragen sind. 

Damit wir das „Haus Herbschtzytlos Burg“ verwirklichen können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Unser Konzept für Menschen mit Demenz

Unser eigens entwickeltes Konzept "vida cotidiana®"

Nach dem Konzept "vida cotidiana® - Alltag leben" gestalten wir den Tagesablauf für unsere Gäste wie in einer Familie. Dabei leisten alle, je nach persönlichen Fähigkeiten und Interessen, ihren Beitrag für die Gemeinschaft. Durch das Erledigen von alltäglichen Aufgaben fühlen sich die Menschen wertgeschätzt und gebraucht. Sie werden als Individuum wahrgenommen, können Autonomie bewahren und fühlen sich respektiert. Das Konzept wird von der Universität Luzern wissenschaftlich begleitet und unterstreicht in der Vorstudie die Wirkung.

Der neue Lebensgarten

Durch den demografischen Wandel einerseits und die wachsende Kluft zwischen älteren, jüngeren und kranken Menschen andererseits braucht es neue Wege im Umgang der Generationen miteinander. Der Lebensgarten gibt allen einen gemeinsamen Raum, um voneinander zu lernen, zusammen zu lachen, zu spielen und Kontakte zu knüpfen.

Miteinbezug von Angehörigen

Unsere Erfahrung zeigt, dass es um Gesundheitsschutz und -förderung von pflegenden Angehörigen oft nicht gut bestellt ist. ​​Es gehört deshalb zu den Hauptanliegen des "web of life", ein Hilfsnetz und Angebote bereit zu stellen, bevor diese unerwartet und akut benötigt werden. Dazu gehört die gezielte Prävention für die psychische und physische Gesundheit.

Natur- und tiergestützte Gesundheit

Die Nähe zur Natur und zu Tieren spielt gerade in der Gesundheitsprävention eine wichtige Rolle. Wir möchten dem mehr Gewicht geben und das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Tieren als wertvolle Ressource zur alltäglichen Unterstützung nutzen. Das Angebot für natur- und tiergestützte Gesundheitsprävention steht allen Interessierten und Gästen offen.

Vorbereitung auf das Ende des Lebens

Wir bieten Angebote als Auffangnetz für Menschen im letzten Lebensabschnitt. Damit unterstützen wir Personen dabei, sich auf das Ende des Lebens vorzubereiten, sich mit dem Tod anzufreunden, ein (gesundes) Netzwerk aufzubauen und eine authentische Existenz zu leben.

Damit die Vision «web of life» Wirklichkeit wird, braucht es Menschen, die bereit sind, das Projekt finanziell zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme oder Spende.

Initiantin und treibende Kraft:
CAROL SARBACH

Aus einer Vision entstand das Haus Herbschtzytlos

 

Vor 20 Jahren sah Carol Sarbach, die Gründerin vom Haus Herbschtzytlos in Mauensee, eine Vision klar vor sich. Sie wollte eine familiäre Betreuung für demenzkranke Menschen gründen mit integriertem Seminar-Angebot für Angehörige. Trotz des aktiven Einsatzes und einiger schlafloser Nächte, die das Vorhaben von ihr forderte, schaffte sie die Umsetzung. Dank Spendern und einigen Stiftungen steht das Haus Herbschtzytlos heute auf sicheren Füssen.

Carol Sarbach beschäftigt vorwiegend Fach- sowie Teilzeit-Personal und kann dadurch flexibel auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen. Ein grosses Anliegen ist ihr die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und deren Entlastung sowie die Innovation. Zur grossen Freude der Gäste und der Angestellten bereichert das Haus seit 2019 ein wunderschöner Garten und verschiedene Tiere. Positive Resonanz auf ihren Umgang mit Betroffenen und Angehörigen erfahren Carol Sarbach und ihr Team immer wieder durch Rückmeldungen aus Briefen und E-Mails.

Schlusswort Carol Sarbach

Demenz und die Auswirkungen davon fordern unsere Gesellschaft massiv. Immer mehr Menschen sind von der Krankheit betroffen und die Tendenz ist steigend. Deshalb bedeutet mir das Projekt "Haus Herbschtzytlos Burg" sehr viel.

 

Falls Sie Fragen haben oder Sie Möglichkeiten sehen, uns im aktuell einzigartigen Projekt zu unterstützen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Für die Unterstützung und das uns entgegengebrachte Vertrauen danken wir von ganzem Herzen im Namen der Menschen mit neurokognitiven Beeinträchtigungen und ihren Angehörigen.

 

Herzlichst

Ihre

 

 

 

Carol Sarbach

Projektleiterin

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ANTRAGSSTELLER

Verein Aktion Demenz

Schlosshalde 11c-d

6216 Mauensee
www.aktiondemenz.ch

KONTAKT

Für Fragen oder weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Das Konzept Haus Herbschtzytlos Burg wird auf Anfrage zugestellt.

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Carol Sarbach

Visionärin 
Gründerin und Projektleiterin
carol.sarbach@aktiondemenz.ch

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Schlosshalde 11c-d  ·  6216 Mauensee  ·  041 920 20 93  ·  aktiondemenz.ch

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